Idee, Ziele, Werte

Das Projekt MiTu Miteinander Turnen der Sport Union Schweiz hat es sich zum Ziel gesetzt, das bisherige Vorschulturnen (MuKi, VaKi, ElKi) schweizweit zur Integration zu nutzen. In einem ungezwungenen Rahmen sollen Familien mit verschiedenen kulturellen Hintergründen und Familien mit Kindern mit einer Beeinträchtigung in das bisherige Vorschulturnen integriert werden. Dieses Aufeinandertreffen ermöglicht nicht nur das Kennenlernen verschiedener Kulturen und Sprachen, sondern auch den Abbau von Vorurteilen und Kontaktängsten. Die Kinder können zudem ihren Bewegungsdrang ausleben und ihre Basiskompetenzen zur Schulfähigkeit sowie ihre Sozialkompetenzen fördern. Nicht nur das Kind im Alter von 3 bis 5 Jahren, sondern auch dessen Eltern werden dadurch in die Gemeinde und das Vereinsleben integriert.
 

Die Idee des Projekts MiTu basiert auf dem 4-Säulen-Modell

Vernetzung
Das Projekt wird auf nationaler, kantonaler, regionaler und lokaler Ebene vernetzt. Die Vernetzungspartner sind Fachstellen, Organisationen, Projekte, Fachpersonen, Vereine und Verbände. Eine gute Vernetzung des Angebots vereinfacht den Zugang zu den Zielgruppen und spart Ressourcen durch die Nutzung von Synergien.

Koordination
Der Verein wird im Prozess aktiv von der Projektleitung begleitet, welche die gesamte Koordination übernimmt. Dadurch entsteht für den Verein kein Mehraufwand, und sowohl die Qualitätssicherung als auch die Nachhaltigkeit am Projektstandort können auf diese Weise gewährleistet werden. Anhand eines Flyers, der in 14 Sprachen vorhanden ist, werden die wichtigsten Informationen zum lokalen Vorschulangebot der entsprechenden Zielgruppe vermittelt.

Aus- und Weiterbildung
Die Vorschulturnleitenden absolvieren den Basiskurs Vorschulturnen und nehmen einmal jährlich an der Weiterbildung MiTu teil. Ziel der Weiterbildung ist es, den Vorschulturnleitenden eine Plattform für den Austausch zu bieten, einen Praxis- und Theorietransfer zu ermöglichen, fachliche Inputs zum Thema interkulturelle Kompetenzen zu vermitteln und die eigene Wertehaltung zu reflektieren. Die Weiterbildung steht allen Vorschulturnleitenden offen, unabhängig davon, ob sie das Projekt MiTu umsetzen oder Mitglied des Verbands Sport Union Schweiz sind.

Forschung
Dank der Zusammenarbeit mit Hochschulen, Fachstellen, Institutionen, Organisationen und Projekten im In- und Ausland, kann eine wissenschaftliche Fundierung des Projekts gewährleistet werden. Dadurch können die durch die Wissenschaft gewonnenen Erkenntnisse direkt in das Projekt integriert werden.

 

Ziele

  1. Sozioökonomisch schwächeren Familien den Einstieg in das Vereinswesen und die Bewegungsförderung zu erleichtern. 
  2. Die kulturelle Vielfalt als Chance für den Breitensport nutzen.
  3. Die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren im Bereich Frühförderung und Sport aktiv zu fördern und mitgestalten.
  4. Das Vorschulturnangebot (MuKi, VaKi, ElKi, GroKi) auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene vernetzen.
  5. Einen aktiven Beitrag im Bereich der Frühförderung zu leisten.

 

Unsere Werte

Miteinander bzw. Teamgeist: Bei diesem Hauptwert unseres Projekts, geht es um ein Zusammengehörigkeitsgefühl, um ein kameradschaftliches Verhalten. MiTu ist ein groses Netzwerk und möchte mit seiner Projektarbeit von den Erfahrungen, welche Einzelne im Netzwerk gewinnen konnten, profitieren. Wir wollen miteinander in die Zukunft schauen und miteinander Lösungen finden.

Achtsamkeit: Mit einer achtsamen Arbeitsweise wollen wir bewusst handeln, das heisst Dinge, die wir in unserer Gesellschaft automatisch machen, genau betrachten und hinterfragen. Es geht darum, bewusst warhzunehmen, welche Bedürfnisse Kinder und Eltern haben und wie wir diesen Bedürfnissen mit unserem Engagement gerecht werden können.

Offenheit: Offen zu sein bedeutet, dazu bereit zu sein, sich mit Personen, Fragen, Problemen unvoreingenommen auseinanderzusetzen. Wir wollen offen sein gegenüber anderen Lebensformen und anderen Kulturen. Nur so ist ein Miteinander möglich.

Respekt: Offenheit und Toleranz sind nicht einfach nur ein förmliches Dulden von etwas Fremden, sondern echter und selbstverständlicher Respekt vor anderen Arten zu leben und zu sein.

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